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Das GEDCOM-Format einfach erklärt

Was ist eine GEDCOM-Datei, was enthält sie und wie nutzt man sie? Der vollständige Leitfaden zum Standardformat der Genealogie.

Wer Genealogie betreibt, stößt früher oder später auf eine Datei mit der Endung .ged. Diese Datei nutzt das GEDCOM-Format, den universellen Standard für den Austausch genealogischer Daten zwischen Programmen und Websites.

Wozu dient GEDCOM?

GEDCOM steht für „GEnealogical Data COMmunication“. In den 1980er-Jahren entwickelt, ermöglicht es, einen Baum von einem Programm in ein anderes zu übertragen – von Heredis zu Gramps, von Geneanet zu Ancestry – ohne alles neu einzugeben.

In der Praxis ist es eine lesbare Textdatei: Jede Zeile beschreibt eine Information, hierarchisch geordnet.

Was enthält eine GEDCOM-Datei?

Eine GEDCOM-Datei beschreibt vor allem zwei Arten von Datensätzen: Personen (Tag INDI) und Familien (Tag FAM), die die Personen miteinander verbinden.

Für jede Person finden sich Name, Geschlecht, Daten und Orte von Geburt, Heirat und Tod, Beruf, Notizen sowie Verweise auf die zugehörigen Familien.

Wie sieht sie aus?

Jede Zeile beginnt mit einer Zahl für die Hierarchieebene, gefolgt von einem Tag. Eine Geburt umfasst zum Beispiel mehrere Zeilen: das Tag BIRT, darunter DATE und PLAC für Datum und Ort.

Sie müssen dieses Format nicht von Hand lesen: Ein Werkzeug wie Genea World zeigt es als übersichtliche Datensätze und als visuellen Baum an.

Wie öffnet man sie datenschutzfreundlich?

Mit Genea World ziehen Sie Ihre .ged-Datei einfach in den Browser. Sie wird lokal auf Ihrem Gerät gelesen: Es werden keine Daten über das Internet gesendet. Sie können erkunden, korrigieren und anschließend eine neue GEDCOM-Datei exportieren.

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